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Studienfahrt nach Amsterdam

Hey Ho, einwöchige Studienfahrt nach Amsterdam! So oder ähnlich ging es den Schülern der F218D der BBS1 Celle.
Am 11.03.2019 unternahm die Klasse eine einwöchige Studienfahrt an den Zandvoorter Küstenort westlich von Amsterdam. Schon auf der Hinfahrt hielt die Klasse an der Meyer Werft in Papenburg für einen kurzen Boxenstopp an! Ahoi! 1795 wurde die Werft von der Familie Meyer gegründet und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem der führenden Kreuzfahrtschiffbauer der Welt. Mittlerweile bekannt für die ganz großen Schiffe auf den Ozeanen der Welt; wie „AIDA“ und „Royal Caribbean“. Nachdem die Klasse die Gelegenheit bekam, den Werftarbeitern „über die Schulter“ zu schauen und einen Eindruck in die Produktion eines Milliarden schweren Schiffes zu bekommen ging es auch gleich wieder in den Flix-Bus, zu unserem treuen Freund und Busfahrer „JÜRGEN“ welcher mit der Zeit zu einem wahren Mitglied der Klassengemeinschaft wurde.
Als die schweren Koffer der weiblichen Fraktion mühselig in die Unterkünfte transportiert worden sind, konnten die Zimmer auch schon bezogen werden. Zum Zustand der Unterkünfte sei mal so viel gesagt; für das kleingehaltene Budget eine Top Anlage mit all den gewissen Vorzügen im Hause, die ein jeder erfahren möchte um sich neben den Aktivitäten rund um Amsterdam, wohl zu fühlen.
Der nächste Tag begann mit einem Stadtrundgang durch Amsterdam. Die Schüler und Lehrer der Klasse F218D ließ sich die Stimmung und Atmosphäre von Amsterdam aufgrund des starken Niederschlages nicht nehmen und erlebte eine interessante Reise durch die Gassen der historisch gut erhaltenen Stadt Hollands.
Die Fachhochschulreife Bande gewann Eindrücke fürs Leben, Nein, nicht ganz so prägnant, abermals erwähnenswert.
Wir erfuhren zum Beispiel, dass die Stadt Amsterdam viele kleine versteckte Sehenswürdigkeiten bot, von den Brücken bis hin zu den Schutzzonen für Frauen- und Waisenhäuser aus der Gründungszeit der Stadt.
Als Abschluss des Tages wurde die Abendgestaltung den Schülern zur freien Verfügung gestellt, einige erkundeten noch das nächtliche Amsterdam der heutigen Zeit, wiederum andere suchten den Weg in Richtung Zandvoort, um den ersten Abend der Studienfahrt in der neuen Heimat ausklingen zu lassen.
3. Tag. Die Klasse wieder auf dem Weg nach Amsterdam. Grachten und Amsterdam. Diese beiden Dinge sind einfach unzertrennlich miteinander verbunden. Der Tag begann also mit einer vorgesehenen Grachtenfahrt, wodurch allen eine weitere Perspektive für die Stadt geboten wurde. Entlang der befahrenden Grachten wurden die historisch wichtigen Gebäude, wie die Wohnhäuser Napoleons oder des/der jeweilig aktuellen Bürgermeisters/-in begutachtet. Die F218D erfuhr die Einflüsse Napoleons auf die Stadt, wie das erstmalige vergeben von Nachnamen für die Bürger sowie die Hausnummer Anordnung – je geringer die Zahl des Gebäudes so näher war man dem inneren (Zentrum), also dem altbekannten Bahnhof.
Eine Studienreise nach Amsterdam wäre doch keine ernstzunehmende, wenn man nicht noch das Anne-Frank-Museum besucht hätte. So taten sie recht und wurden Zeuge der unwürdig, grausamen Bedingungen, die sich u.a. die Familie von dem kleinen Mädchen Anne, in Folge des Antisemitismus, gestellt hatte.
Letzter Tag. Schülerinnen und Schüler wurde die Freiheit gelassen den Tag ganz nach Ihrem Ermessen zu gestalten. Zum Abschluss des Tages durfte als gemeinsame Aktivität noch eine ruhige Kugel geschoben werden. Mit einem Bowlingabend im Centerpark Zandvoort verabschiedeten wir uns von Holland.
Nach einer eindrucksvollen Woche ging es am 15.03.2019 mit unserem Busfahrer sicher in Safety-Car Manier aus der Formel 1 wieder zurück nach Celle.
Resümee der ganzen Geschichte ist, dass sich solch eine einzigartige Studienfahrt nach Amsterdam gelohnt hat und damit von der Klasse F218D wärmstens zu empfehlen ist.
Ob das Gleiche für andere dabei herauskommt, steht in den Sternen über Amsterdam.
Bedanken will sich die Klasse zuletzt noch einmal ausdrücklich bei den Lehrkräften für die hervorragende Organisation, die das Ganze erst möglich gemacht haben.